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"Hochwasser hinterließ Schwermetalle und Gifte "
Das August-Hochwasser hat entlang der sächsischen Flüsse Schlamm mit giftigen Bestandteilen hinterlassen. Das geht aus einer Studie einer Wissenschaftlergruppe der TU Dresden hervor, die entlang von Mulde, Elbe und Weißeritz insgesamt 38 Proben entnommen haben. Außerdem wurden Analysen anderer Institute ausgewertet. Ergebnis: Bei einigen Proben war die Konzentration von Schwermetallen wie Blei im für Kinderspielplätze und Hausgärten kritischen Bereich. Hier wird dringend empfohlen, den Schlamm abzutragen und eventuell die oberste Erdschicht auszutauschen. Betroffen sind die Freiberger Mulde, die Rote und die Vereinigte Weißeritz sowie an wenigen Stellen die Elbe. Im Elbschlamm wurden außerdem hohe PCB- und DDT-Werte registriert. Eine Dioxinbelastung wurde nicht registriert. Die Forschergruppe mahnt zur Vorsicht und riet bei überschwemmten Acker- und Gartenflächen zu langfristigen Kontrollen und gegebenenfalls zu Anbaubeschränkungen.
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