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Chemnitzer Land: Glauchau am stärksten vom
Hochwasser betroffen
Auf knapp sechs Millionen Euro belaufen sich die
Schäden im Landkreis Chemnitzer Land, so die
Bilanz der Kreisverwaltung. Schäden gab es
hauptsächlich an Brücken, Straßen, der Wasser- und
Abwasserversorgung sowie an Schutzeinrichtungen.
Allein an Brücken entstanden Schäden in Höhe knapp
zwei Millionen Euro. Die vom Hochwasser betroffene
Bundesstraße 173 ist mittlerweile außer für
Lastkraftwagen wieder befahrbar.
Mit rund anderthalb Millionen Euro hat die
Kreisstadt Glauchau die größten Schäden zu
verzeichnen. Schwerere Schäden gab es auch in den
Städten Meerane, Lichtenstein und
Limbach-Oberfrohna sowie den Gemeinden Remse und
Gersdorf. So musste in Remse ein Kindergarten nach
der Flut dauerhaft geschlossen werden.
Verglichen mit den Verlusten in vielen
Erzgebirgsgemeinden sowie den Orten im oberen
Elbtal und im Laufe der Freiberger und der
vereinigten Mulde blieben die Schäden im
Chemnitzer Land vergleichsweise gering. Aus dem
Programm zur Beseitigung von Schäden an der
kommunalen Infrastruktur sind dem Landkreis
bereits zwei Millionen Euro zugeflossen, die
anteilig an die Kommunen weitergereicht wurden.
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