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"Landkreise - Mehr
Zeit für den Wiederaufbau" Fünf Monate nach dem Hochwasser haben Sachsens Landkreise mehr Zeit für den Wiederaufbau gefordert. Der Präsident des Sächsischen Landkreistages, Schramm (CDU), sagte, die vom Bund vorgegeben Fristen für Baumaßnahmen seien zu kurz. Vor allem für technisch aufwändige Projekte wie Brücken sei mehr Zeit für die Planung nötig. Daher sollte es möglich sein, die Frist in Ausnahmefällen bis in das Jahr 2005 zu verlängern, ohne auf das Geld aus dem Hilfsfonds des Bundes verzichten zu müssen.
Personal fehlt, die Kosten steigen Den bisherigen Bestimmungen zufolge müssen sämtliche Arbeiten zur Beseitigung der Flutschäden bis spätestens Ende 2004 abgeschlossen sein. Laut Schramm setzt das viele Kreise ziemlich unter Druck. Zumal es für einen raschen Wiederaufbau an Personal fehle. Viele Kreise seien ratlos, wie sie die Frist einhalten sollen. Belastend seien auch die steigenden Preise in der Baubranche. Die erhöhte Nachfrage im Sachsen lasse die Preise beständig steigen, was wiederum zu einer deutlichen Mehrbelastung der öffentlichen Kassen führe.
Viele Firmen arbeiten noch immer nicht Bei jeder zehnten hochwassergeschädigten Firma im Freistaat ruht derweil noch immer der Betrieb. Das geht aus einer Umfrage unter 900 betroffenen Firmen hervor. Mit einer Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit werde erst in diesem Jahr gerechnet. Am stärksten seien Hotels und Gaststätten betroffen.
Quelle: www.mdr.de |